Abstimmungstext 

 

Wir sind die Familie Schmitz. Im Westen von Wiedlisbach bewirtschaften meine Frau und ich mit meinen Eltern und einem Lernenden einen mittleren Landwirtschaftsbetrieb.

 

Mit unserer Bewirtschaftung erfüllen wir die Anforderungen des Ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN), welche die Grundlage für die Direktzahlungen darstellt. Weiter erfüllen wir die Standards von Labelprodukten wie zum Beispiel IP-Suisse Brotgetreide oder die Rindviehaltung nach IP-Suisse.

 

Wir haben uns auf die Milchwirtschaft spezialisiert und diesen Betriebszweig ausgedehnt. Wir produzieren Milch und Rindfleisch aus der eigenen Nachzucht, wo wir seit einigen Jahren keine vorbeugende Antibiotika mehr einsetzen.

Was sind die grössten Auswirkungen bei einer Annahme der Initiativen auf unserem Betrieb?

 

  • Die Fläche für Brotgetreide müsste zum Anbau von Futter unserer Tiere weichen.(-40`000kg Brotgetreide)
  • Wir müssten ¼ unserer Tiere verkaufen und könnten somit ¼ weniger Milch und Fleisch produzieren.
  • Der Austausch in der Gemeinde mit überschüssigem Futter von viehlosen Betrieben und mit dem Hofdünger aus unserer Tierhaltung wäre verboten.
  • Hochwertige Nebenprodukte aus der Lebensmittelindustrie dürften nicht mehr zugekauft werden (Zuckerrübenschnitzel aus Zuckergewinnung, Rapsschrot-Abgang aus Rapsölgewinnung, Sojaschrot-Abgang aus Sojaölgewinnung)

Was den Umgang mit Pflanzenschutzmittel betrifft, ist es beeindruckend, was sich in den letzten 15 Jahren verändert hat. Viele wirkungsvolle Massnahmen wurden zur Einsparung und zur Verhinderung vom Eindringen ins Gewässer entwickelt und laufend in der Praxis umgesetzt.

 

Ich habe den Eindruck, die Initiative möchte einen Stein ins Rollen bringen, mit welchem die Schweizer Landwirtschaft längst unterwegs in die richtige Richtung ist.

 

Darum stärkt die inländische Lebensmittelproduktion mit 2 x Nein, weil wir Probleme angehen und nicht ins Ausland abschieben.



Viel Glück der neuen Besitzerin

 

und schon ist ARIZONA mit ihrer neuen Besitzerin Susanne Ernst unterwegs. Wir wünschen den beiden ganz viel Glück, einen guten Start bei der Ausbildung und eine schöne gemeinsame Zeit.

 

ARIZONA ist das letzte Fohlen von Apolina und kam Ende  März von der Fohlenweide nach Hause. Sie war verkäuflich und wir freuen uns sehr, dass wir mit Sue eine so passende neue Besitzerin gefunden haben.


Körung, 11. April 2021

 

Ein klein wenig aufgeregt fahre ich mit Castella nach Mellingen an die Körung.

 

Vorgeschichte: Da Castella beim Augentest den Befund "nicht frei" erhalten hat, wurde mir von der Kommission mitgeteilt, dass ich gar nicht an der Körung anzutreten bräuchte. Ich entschied mich aber trotzdem, den Wesenstest und die Exterieurbeurteilung zu machen. 

 

Wesenstest: Hund frei laufend, wird mit allerlei Situationen konfrontiert. Schuss, Gestalt in Wäldchen, Joggergruppe, Bedrängen im Kreis, verschiedene Geräusche, etc. 

Castella hat diese Übung locker und sicher gemeistert. Bravo.

 

Exterieur: Alles in Ordnung, Grösse 47.5 cm

 

Entscheid Körkommission: Augentest in einem Jahr noch einmal machen. Wenn keine Veränderung ersichtlich ist, wird Castella im 2022 zur Zucht zugelassen.

 

Das heisst für die Familien, die sich für einen Welpen vom Wehribach interessiert haben, dass sie sich leider noch gedulden oder sich bei einem anderen Züchter melden.

 

Für mich hat es sich trotz diesem Entscheid sehr gut angefühlt. Ich gehe mit einer tollen, aufgestellten, wesensfesten, jungen Aussi-Hündin nach Hause und bin überzeugt, dass es nächstes Jahr klappen wird.


die Freude ist gross - Weidesaison wurde am 29. März eröffnet


14 Erstlaktierende linear beschrieben

 Anfangs Februar wurden 14 unserer Tiere linear beschrieben und eingestuft.

Die lineare Beschreibung dient zur Benotung des Exterieurs der Kühe und erfasst mehr als 20 Exterieurmerkmale objektiv auf einer Skala von 1 bis 9. Die Einstufung erlaubt es, die besten Kühe der Rasse bezüglich ihres Körperbaus hervorzuheben. Einstufungen über 90 Punkte (Klasse Exzellent) sind nur für Kühe möglich, die mindestens dreimal gekalbt haben. Die absolute Höchstnote kann sogar erst ab der 5. Laktation erreicht werden. 

Weitere Infos findet Ihr hier.

 

Wir sind sehr zufrieden mit den Resultaten. Besonders mit Al-ET LAWA und Brewmaster SENZA, die mit 83 und Leandro THALIA , die mit 84 eingestuft wurden.


Ein Tag im Stall mit Valerie

 

unsere Lernende Valerie ist im zweiten Lehrjahr der Landwirtschaftlichen Ausbildung. Für ihr Betriebsheft muss sie unter anderem auch die Arbeiten während eines ganzen Tages im Stall beschreiben.

 

Viel Spass beim Lesen ihres vielseitigen Berichtes!

 

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Bericht "Ein Arbeitstag im Stall"
6.1 Ein Arbeitstag im Stall_d.pdf
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